Laubabwerfend versus immergrün

Nicht sicher in welches Forum Deine Frage gehört? Hier passt alles rein! Nicht nur Kompostwurmiges...
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Friedo
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Laubabwerfend versus immergrün

Beitrag von Friedo »

Irgendwie kommen meine Frau und ich nicht auf einen Nenner bei der Heckenfrage, denn sie möchte eine schöne bunte Hecke und ich wiederum hab gar keine Lust auf zusätzliche Arbeit und bin deshalb für immergrün. Wie könnte ich sie von meiner Variante überzeugen?
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Trulllla
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Re: Laubabwerfend versus immergrün

Beitrag von Trulllla »

Sie das Laub rechen lassen.
Aber im Ernst: Geht es ihr nur um die bunte Herbstfärbung?
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MarionS
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Re: Laubabwerfend versus immergrün

Beitrag von MarionS »

Eine, die sich für Vögel zum brüten anbietet und an der sich Kinder nicht vergiften können.
LG,
MarionS
Wurmipaul
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Re: Laubabwerfend versus immergrün

Beitrag von Wurmipaul »

Du hast natürlich Recht damit, dass eine immergrüne Hecke vielleicht weniger Arbeit macht, doch ich ihr könntet euch ja beispielsweise mal von *da war Werbung * beraten lassen, denn dieses Gartencenter weiß bestimmt Rat und hat eine große Auswahl an immergrünen Heckenpflanzen. Ein Vorteil deiner Variante wäre ja unter anderem, dass die Hecke jederzeit blickdicht ist und euch daher auch im Winter vor möglicherweise unerwünschten Blicken schützen kann.
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Pfiffikus
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Re: Laubabwerfend versus immergrün

Beitrag von Pfiffikus »

MarionS hat geschrieben: Di 21. Sep 2021, 20:23 und an der sich Kinder nicht vergiften können.
Hast Du jemals schon gehört, dass sich ein Kind an einer Hecke vergiftet hätte?

Kinder kommen eigentlich nicht auf die Idee, Teile von Efeu, Forsythia, Eibe, Knallerbse usw. zu naschen. Allein der üble Geschmack spricht dagegen.

Meine Mutter hatte mir zum Beispiel damals verboten, Knallerbsen in den Mund zu nehmen. Aber dreimal dürft Ihr raten, was der pfiffige Steppke damals gemacht hat, als er sich unbeobachtet fühlte...
Der Geschmack war dermaßen übelst, dass die Knallerbse innerhalb von Sekundenbruchteilen wieder ausgespuckt wurde. Dieses traumatische Erlebnis ist mir noch heute in Erinnerung und wird mich lebenslang davor bewahren, eine Vergiftung durch Knallerbsen zu erleiden.

Die Warnung meiner Mutter vor einer in der Nähe stehenden Eibe und den roten Früchten habe ich dann sehr gehorsam befolgt.


Pfiffikus,
der zu keinem Zeitpunkt Appetit verspürte, einmal Forsythia zu kosten
Kolinahru
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Re: Laubabwerfend versus immergrün

Beitrag von Kolinahru »

Bei Eiben kannst du die Roten fruchthüllen essen, aber meinem Kind würd ich das auch verbieten, der Kern ist nämlich giftig
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Trulllla
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Re: Laubabwerfend versus immergrün

Beitrag von Trulllla »

Wir wissen ja gar nicht, ob Friedo kleine Kinder hat.

Wenn nicht: ich bin nicht der Meinung, dass man nirgendwo mehr giftige Pflanzen pflanzen darf. Auch wenn es ein Alter gibt, in dem Kinder bitteres oder schlecht schmeckendes nicht unbedingt ausspucken (meine eigene Erfahrung): lernen müssen sie eh, dass man Pflanzen nicht einfach in den Mund stecken darf.

Bei uns haben Kinder vom Liguster probiert (doof, dass man idR NICHT weiß, wieviel das war, ob sie geschluckt haben etc). Auskunft der Giftzentrale so sinngemäß: Ab 2 Kilo Blätter geschluckt müsse man mal überlegen, ob man eingreift.
Eberhard
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Re: Laubabwerfend versus immergrün

Beitrag von Eberhard »

Wie könnte ich sie von meiner Variante überzeugen?
Die Schwiegermutter ins eigene Boot holen ...?

Ein paar Plastik-Bretter machen noch weniger Arbeit, kein Gießen, kein Verschneiden, kein Lebensraum für Insekten und Vögel, die Angriffe auf den Rasen wagen könnten. Immergrün und bunt wären kombinierbar.
Mit freundlichem Glück Auf!
Eberhard
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Trulllla
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Re: Laubabwerfend versus immergrün

Beitrag von Trulllla »

Den Gedanken hatte ich auch, wenn es jetzt nur ums Bunte ginge, aber Friedo hat sich noch nicht wieder gemeldet.
Daher warte ich erst mal ab, bevor ich mir Gedanken machen. :)
wörmling
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Re: Laubabwerfend versus immergrün

Beitrag von wörmling »

Was verstehst du denn unter Arbeit? Wenn man sich einen Kirschlorbeer pflanzt dann wuchert der alles zu und man muss ständig schneiden, Die Arbeit hat man mit einer Weißdornhecke nicht. Und auch die bietet gute Nist- und Versteckmöglichkeiten. Hainbuche ebenso.

Ich würde aus ökologischen Gründen immer die laubabwerfende Variante bevorzugen, zumal eine dichte Hecke das Laub auch eher am Boden hält - da sie auch im unbelaubten Zustand den Wind bremst. Es bildet sich mehr Humus und mehr Leben. Es wird mehr CO2 gebunden durch den "Laubsockel".

Die immergrünen bilden Stoffe, die die Kompostierung des Schnittgutes erschwerten. Etwa ätherische Öle. Da weiß man dann schnell nicht mehr, wohin mit dem Zeug.

Beim Thema Giftpflanzen wäre ich aus sehr schlimmer Selbsterfahrung im Übrigen rigoros. Es gibt eine Menge schwach giftiger Alternativen zu bspw. Eiben, die man nutzen kann.
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